Orf sendungen herunterladen

Radioprogramme, die sich an ein gebildetes Publikum mit klassischer Musik, Literatur und Vorträgen richten. Erste Live-Radiosendungen, ausgestrahlt 1925, ausgestrahlt von der Wiener Staatsoper und den Salzburger Festspielen. Auf der anderen Seite spielten Nachrichtensendungen aus Respekt vor der österreichischen Presse und der “Neutralismus”-Politik der Bundesregierung (die Julirevolte von 1927 wurde nicht einmal erwähnt) nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch begannen 1928 auch regelmäßige Sportcasts und 1930 wurde die österreichische Parlamentswahl umfassend abgedeckt. Damals verzeichnete die RAVAG rund 500.000 Hörer, die zu einem Massenmedium geworden waren. Der ORF unterstützt die Initiative Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV), die einen offenen europäischen Standard für hybride Set-Top-Boxen für den Empfang von Broadcast-TV- und Breitband-Multimedia-Anwendungen mit einer einzigen Benutzeroberfläche fördert und etabliert. Ab dem 6. März 1995 sendet der ORF 24 Stunden am Tag. Alle inländischen Radiosender des ORF werden auch über das Internet gestreamt.

Ein zusätzlicher 24-Stunden-All-News-Kanal ist exklusiv über das Internet verfügbar: Das ist Ö1-Inforadio, das alle Nachrichteninhalte von Ö1 weiterleitet und die “Lücken”, in denen Ö1 Musik- und Kulturprogramme überträgt, mit zusätzlichen Nachrichtensendungen füllt. Ö1 ist ein auf Kultur und Information spezialisierter Spezialkanal, der Sich gleichermaßen stark auf Wissenschaft, Religion und Debatten zu gesellschaftspolitischen Themen konzentriert. Es ist werbefrei und zählt zu den erfolgreichsten öffentlich-rechtlichen Radiosendern Europas. Ö3 ist der Mainstream-Radiosender des ORF und begleitet das österreichische Radiopublikum den ganzen Tag über mit einer reichhaltigen Mischung aus Musik, Information, Comedy und Dienstleistungen. Der Kanal hat eine treue Familie von Zuhörern, die regelmäßig an ihren aktiven Mitmachaktionen für humanitäre und soziale Projekte teilnehmen. FM4 konzentriert sich auf zeitgenössische Jugend und Populärkultur außerhalb des Mainstreams und sendet in deutscher und englischer Sprache, auch mit Nachrichten in französischer Sprache. Im Zuge der Abschaffung der Ersten Österreichischen Republik und der Umsetzung des austrofaschistischen Ständestaates durch Kanzler Engelbert Dollfuß 1934 wurden die RAVAG-Studios während des österreichischen Bürgerkrieges im Februar sowie von den Protagonisten des Nazi-Juliputsches bekämpft, als mehrere Aufständische das Studio betraten und Dollfußs Rücktritt ankündigten (er wurde tatsächlich in seinem besetzten Kanzleramt getötet). Dollfuß` Nachfolger Kurt Schuschnigg ließ das abgerissene Sendezentrum durch das neue Radiokulturhaus (heute Funkhaus Wien) in der Nähe der Theresianum-Akademie in Wien-Wieden ersetzen, von Clemens Holzmeister entworfen und von 1935 bis 1939 errichtet. Die österreichische Regierung nutzte RAVAG-Sendungen weithin für Propagandaaktivitäten, trotzte massiven grenzüberschreitenden Nazi-Propagandasendungen, die von deutschen Sendern in der Region München ausgestrahlt wurden, förderte aber auch die Live-Übertragung von Massenfeiern.